Vielfalt aus Kork - schön, ästhetisch, modern und dabei
äu­ßerst robust!

Moderne Kollektionen aus Kork

Sie werden überrascht sein von der natürlichen Schönheit unserer Korkkollektionen. Alle unsere Produkte werden in aufwendiger Handarbeit gefertigt.

Es erwarten Sie vielfältige Kollektionen von Taschen aus Kork, Geldbeuteln aus Kork, Büroutensilien aus Kork, Korketuis, Korkschmuck und vielem mehr.

Kork - der perfekte Rohstoff

Kork ist ein einzigartiger natürlicher Rohstoff, der unzählige hervorragende Eigenschaften besitzt:
Er ist robust und wasserabweisend, isolierend und gleichzeitig formbeständig und flexibel und natürlich als ökologischer Rohstoff auch vollständig recyclebar.

Was genau ist Kork?

Als Kork (Phellem) wird in der Botanik die Zellschicht zwischen Epidermis und Rinde bezeichnet. Im Alltagsgebrauch wird mit dem Begriff Kork das Material aus der Rinde der Korkeiche (Quercus suber) bezeichnet, aus dem vor allem Korken gewonnen werden. Kork wird zudem aus der Borke des asiatischen Amur-Korkbaums (Phellodendron amurense) gewonnen.                   

Bildung von Kork

Kork wird vom Phellogen (Korkkambium) gebildet und dient als sekundäres Abschlussgewebe, vor allem an den Stellen, an denen die Epidermis und die Rinde der Umfangserweiterung der Sprossachse beim Sekundären Dickenwachstum nicht folgen können. Das Phellogen bildet nach außen Kork und nach innen eine dünne Schicht parenchymatischer Zellen, das Phelloderm (Korkrinde), das auch Chloroplasten enthalten kann. Phellem, Phellogen und Phelloderm werden in ihrer Gesamtheit als Periderm bezeichnet.

Der sich bildende Kork ist artspezifisch und bei den meisten Pflanzen nur wenige Zellschichten dick, wie dies beispielsweise bei den weißen Korkfahnen an Birkenstämmen der Fall ist. Bei wenigen Arten, speziell der Korkeiche, bilden sich dagegen durch eine lange Aktivität des Phellogens zentimeterdicke Korkschichten. Diese sind dann in Jahresringe unterteilt. Bei den Pfaffenhütchen (Euonymus) und einigen anderen Arten werden Korkleisten an jungen Ästen gebildet.

Die Ausbildung spezifischer Korkzellen geschieht durch Auflagerung (Akkrustierung) von Suberin, einem lipophilen und wasserundurchlässigen Biopolymer. Dadurch wird auch die hydrophobe (wasserabweisende) Wirkung der Korkzellen gewährleistet. Als lipophiler Stoff kann Suberin (und somit Kork) lichtmikroskopisch mittels Sudan-III-Glycerol sichtbar gemacht werden. Nach Abschluss der Wandbildung sterben die Zellen ab und füllen sich mit Gas, außerdem können Gerbstoffe als Schutz gegen eindringende Insekten eingelagert werden, die zu einer Braunfärbung führen.                       

Eigenschaften von Kork

Der aus luftgefüllten abgestorbenen Zellen bestehende Kork ist für den Stoffaustausch (Wasser/Gas) von Lentizellen durchsetzt, die den natürlichen Hartschaum durchziehen. Durch diese Korkporen wird die Atmung der darunter liegenden Epidermis ermöglicht. Sie besitzt keine Interzellularen. Kork ist hydrophob, sehr elastisch und schlecht brennbar. Die Wärmeleitfähigkeit von Kork ist sehr gering, woraus sich seine Eignung als Dämmstoff erklärt.
Darüber hinaus ist Kork sehr schön anzusehen und angenehm anzufassen. Er besticht dabei durch seine natürliche Schönheit kombiniert mit vielen praktischen Eigenschaften wie Elasizität, Abwaschbarkeit, Formbeständigkeit und vielem mehr.